Frühe Gedächtnisforscher wie
Ebbinghaus (1913) oder McGeoch (1942) gingen davon aus, dass sich "einzelne
Gedächtnisinhalte aufgrund früherer Erfahrung so miteinander
verbinden, dass der eine Inhalt den anderen hervorruft". (Haberlandt,
1999). So sagen die meisten Menschen, wenn man sie fragt, was
ihnen beim Begriff "Feuerwehr" einfällt, spontan "rot"
oder "Tatü-Tata". Während man sich zu Beginn der Assoziationsforschung
viel mit der Verknüpfung von Wissensinhalten beschäftigt hat,
versteht man heute unter Assoziation nicht nur die Verknüpfung von
Lerninhalten oder Gedanken, sondern auch von Vorstellungen mit Gefühlen.
(Dorsch, 1987)
In der Trauma-Behandlung wird assoziatives Gedächtnis oft gleichbedeutend
verwendet mit einem Gedächtnissystem, in dem Gefühle, Gedanken
und sinnliche Wahrnehmungen gespeichert sind.
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