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| Debriefing |
| Ein Debriefing ist eine Gruppenintervention,
bei der die Teilnehmer zusammen sieben Phasen durchlaufen, die dabei
helfen sollen, das Erlebte besser zu verarbeiten. Diese Intervention
wird in der Regel wenige Tage nach dem traumatischen Erlebnis durchgeführt.
Im Folgenden sollen kurz die einzelnen Phasen beschrieben werden:
(1) Einführung: Die Teilnehmer werden begrüßt und bekommen einen Ausblick auf das, was sie erwartet. (2) Tatsachen: Die Teilnehmer versuchen zusammen, dem Debriefer ein Bild von dem Geschehenen zu vermitteln. Dafür fragt der Debriefer nach, wenn er etwas nicht verstanden hat oder der Ablauf einer Situation noch nicht klar ist. (3) Gedanken: Die Teilnehmer teilen dem Debriefer und den anderen Personen in der Gruppe ihre Gedanken im Moment des Geschehens mit. (4) Reaktionen: Die Teilnehmer erzählen, wie sie sich in dieser Situation gefühlt haben. (5) Auswirkungen: Die Teilnehmer versuchen zu beschreiben, welche (körperlichen) Auswirkungen dieses Gefühl bei ihnen hatte. (6) Die Teilnehmer bekommen vom Debriefer Informationen darüber, was in den nächsten Tagen und Wochen auf sie zukommen kann und wie sie im Einzelfall damit umgehen können. (7) Abschluss: Der Debriefer fasst das Wichtigste aus der Sitzung zusammen, erklärt noch einmal die nächsten Schritte und verabschiedet sich von der Gruppe. Dieses Vorgehen ist bei Everly und Mitchell (1997) beschrieben. |
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