| Unter Komorbidität versteht man im
Allgemeinen psychische Störungen, die neben einer anderen, primären
psychischen Störung entstehen. Meistens gibt es eine Störung, die zeitlich
vor anderen Auffälligkeiten existiert. Treten jetzt andere Störungen
zeitlich oder inhaltlich nach- bzw. untergeordnet auf, so werden diese
Störungen als komorbide Störungen bezeichnet. Zum Beispiel kann jemand
eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt haben und fängt in
der Folge an, vermehrt Alkohol oder andere Drogen zu missbrauchen, um
mit den Alpträumen zurecht zu kommen. Eine Alkoholabhängigkeit wäre
in diesem Fall eine komorbide Störung zu der PTBS.
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