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| Trauma: Opfer von Gewaltverbrechen |
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Besprechung von Dipl.-Psych. Stefanie Rösch, Konstanz, 2008 Die Autorin hält zu Beginn ein flammendes Plädoyer für
die vergessenen "Opfer", beschreibt, wie schlecht Betroffene
in den Medien oft behandelt werden und schildert anhand eindrucksvoller
und berührender Geschichten, was es für Betroffene bedeutet,
traumatisiert zu sein. Denen, die keine Vorstellung davon haben, was es bedeutet, traumatisiert zu sein, sei dieser Band ans Herz gelegt. All diese Geschichten kann ich so oder in ähnlicher Form nur bestätigen, sei es aus Erzählungen meiner eigenen Klientinnen und Klienten wie auch aus eigener Erfahrung mit dem "System". Jedoch möchte ich das dunkle Bild, das die Autorin zu Beginn malt doch ein wenig aufhellen damit, dass ich persönlich zusammen mit meinen Klientinnen und Klienten auch viele gute Erfahrungen gemacht habe, gerade auch mit den helfenden Institutionen wie Polizei, Beratungsstellen und auch mit Richtern und Anwälten. Wie bei allem hängt es am einzelnen Menschen. Wie die Autorin möchte ich betroffene dazu ermuntern, trotz der geschilderten negativen Erfahrungen, Hilfe bei Polizei, Richtern und vor allem auf die Behandlung von Traumafolgen spezialisierten Psychotherapeutinnen und -therapeuten zu suchen. Es gibt viele Menschen, die Ihnen aufrichtige Unterstützung zukommen lassen wollen. Ich hoffe, dass dieses Buch dazu beiträgt, dass Verständnis für Betroffene zu fördern und zu unterstützten. Vivat, Venus (2008). Trauma: Opfer von Gewaltverbrechen. Norderstedt: Books on Demand.
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